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EU-Umweltminister gegen Aufweichung des europäischen Naturschutzrechts

Naturschutzrichtlinien sollen vollständig umgesetzt werden

Die Umweltminister der Europäischen Union haben sich einmütig gegen eine Aufweichung des Naturschutzrechts in der EU ausgesprochen. Die vollständige Umsetzung der beiden EU-Naturschutzrichtlinien sei eine unverzichtbare Voraussetzung, um die Ziele der EU-Biodiversitätsstrategie zu erreichen, beschloss der EU-Umweltrat am 16. Dezember in Brüssel. Die Vogelschutzrichtlinie und die Naturschutzrichtlinie FFH hätten "ihren Wert unter Beweis gestellt" und seien "ein wesentlicher Bestandteil des Biodiversitätsschutzes in Europa". Die Minister waren sich darüber hinaus einig, dass eine verbesserte Finanzierung des Naturschutzes und eine stärkere Berücksichtigung von Naturschutzzielen in der Landwirtschaft nötig seien, um Natur und Artenvielfalt zu erhalten.

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Start des Projektes Biodiversität und Schalenwildmanagement

Heute startet das Projekt "Biodiversität und Schalenwildmanagement" im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt des Bundesumweltministeriums. Mit einem veränderten Management des Reh- und Rotwildbestands soll gezeigt werden, wie die Wilddichte angepasst und in der Folge die natürliche Verjüngung von Wäldern erreicht werden kann.

Ziel ist es, die typische biologische Vielfalt im Wald zu erhalten und zu steigern. Das neue Projekt wird vom Bundesumweltministerium mit 1,9 Millionen Euro gefördert. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) begleitet das Projekt fachlich.

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Biologische Vielfalt zum Klingen bringen

4. Hessisches Waldpädagogikforum lässt neue Ideen erklingen

 

Unter dem Motto „Das Ohr am Wald“ trafen sich am 26. November über 80 Waldpädagogikexperten in Buseck zum vierten hessischen Waldpädagogikforum. Die Veranstaltung setzte klangvolle Impulse und lies die Teilnehmer horchen, staunen und experimentieren. Der Landesbetrieb Hessen-Forst und die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband Hessen e.V., richteten die Fachtagung gemeinsam aus.

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Der Herbst der „wilden Töpfe“

Die Kampagne „Wildes Hessen?! – Mehr Vielfalt in Garten, Dorf und Stadt“ motiviert Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Schulen, Kindergärten und Kommunen dazu, mehr für den Schutz der Biologischen Vielfalt zu tun. ÖkoLeo ruft jetzt eine neue Mission im Rahmen der Kampagne aus, die sich speziell an Kinder und Familien richtet.

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Mehr Raum für Flüsse – eine wichtige Zukunftsaufgabe

In den vergangenen 20 Jahren wurden bundesweit rund 170 Renaturierungsprojekte in Flussauen umgesetzt. Naturnahe Flussufer, artenreiche Feuchtwiesen und strukturreiche Auwälder sind wiederhergestellt, standortangepasste Nutzung gefördert und flussnahe Deiche zurückverlegt worden. Dabei wurden etwa 5.000 Hektar überflutbare Auenfläche zurückgewonnen. Dies ist das Ergebnis einer Studie im Auftrag des Bundesumweltministeriums (BMUB) und des Bundesamtes für Naturschutz (BfN).

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„Korallen“ in Hessens Wäldern entdeckt: Exotische Pilze sind Zeichen naturnaher Waldpflege

Ein spektakulärer Pilz wuchert aktuell im hessischen Wald: Der sogenannte „Ästige Stachelbart“ sieht aus wie das Great-Barrier-Reef in Miniatur – strahlend weiß auf dunklen Buchenstämmen. Hessen-Forst fördert gezielt die Lebensbedingungen für diesen Exoten, damit der als Urwald-Relikt geltende Pilz auch künftig in den naturnah bewirtschafteten Wäldern zu finden ist.

 

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Wildkatze breitet sich in Teilen Deutschlands wieder aus

Die Europäische Wildkatze breitet sich in Teilen West- und Süddeutschlands wieder aus. Gleichzeitig wurden aber in vielen Wäldern, die als Lebensraum geeignet wären, noch keine Wildkatzen nachgewiesen. Das ist ein Ergebnis des Projekts "Wildkatzensprung" des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).

In einer weltweit einmaligen Untersuchung der Wildkatzenbestände wurden seit 2011 in zehn Bundesländern mehr als 2.400 Haarproben gesammelt und genetisch analysiert. Ein deutliches Ergebnis: Es gibt Fragmentierungen, d.h. genetische Trennungen zwischen den verschiedenen Wildkatzenbeständen. Zudem ist keine Wildkatze in mehr als einem Waldgebiet nachgewiesen worden. Dies deutet auf Ausbreitungsbarrieren hin, die Wildkatzen schwer überwinden können.

 

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Ministerin Hinz eröffnet „naturgucker-Kongress“

Erstes bundesweites Treffen von Bürgerforschern in Kassel

„Die Beobachtung der Natur und die Sammlung von Informationen über das Vorkommen von Tieren und Pflanzen ist nicht nur die Sache von Naturschutz-Expertinnen, sondern auch von vielen Freizeit-Naturschützern. Die Arbeit der vielen Ehrenamtlichen ist ein wichtiger Beitrag für den Naturschutz in Hessen. Der „naturgucker-Kongress“ hier in Kassel bietet eine gute Möglichkeit zum gegenseitigen Austausch“, so Hessens Umweltministerin Priska Hinz bei der Eröffnung des Kongresses.

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EU-Umweltminister warnen vor Aufweichung des Naturschutzrechts in der EU

Die Umweltminister von neun EU-Ländern haben die EU-Kommission vor einer Aufweichung der europäischen Richtlinien zum Naturschutz gewarnt. Die beiden Richtlinien zum Vogelschutz und zu Natura 2000 hätten „ihren Wert unter Beweis gestellt“ und seien „ein wesentlicher Bestandteil des Biodiversitätsschutzes in Europa“ geworden, heißt es in einem Brandbrief an EU-Umweltkommissar Karmenu Vella vom 26. Oktober. Zu den neun Unterzeichnerinnen gehören Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und ihre französische Kollegin Ségolène Royal sowie die Umweltressortchefs von Italien, Spanien, Kroatien, Polen, Rumänien, Slowenien und Luxemburg. Anlass für die Intervention der Umweltministerinnen ist ein „Fitness-Check“ (REFIT), mit dem die Kommission die Naturschutz-Richtlinien unter der Fahne des Bürokratieabbaus derzeit einer Prüfung unterzieht.

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Bundestag beschließt Beitritt Deutschlands zum Nagoya-Protokoll gegen Biopiraterie

Am 15.10.2015 hat der Bundestag das Nagoya-Protokoll über den Zugang zu genetischen Ressourcen und die ausgewogene und gerechte Aufteilung der sich aus ihrer Nutzung ergebenden Vorteile zum Übereinkommen über die biologische Vielfalt in deutsches Recht umgesetzt.

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