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Staatssekretärin Dr. Beatrix Tappeser legt Grundstein für neue Bildungseinrichtung im Nationalpark Kellerwald-Edersee

Grundsteinlegung für die KellerwaldUhr

Staatssekretärin Dr. Beatrix Tappeser legt Grundstein für neue Bildungseinrichtung im Nationalpark Kellerwald-Edersee

„Die neue KellerwaldUhr erfüllt gleich mehrere wichtige Aufgaben. Sie ist ein Bildungs- und Informationszentrum für die Besucherinnen und Besucher aller Altersklassen, die über die Wandlung des Kellerwaldes über die Jahrzehnte berichtet und zugleich ein optimaler Ausgangspunkt für die Erkundung des Nationalparks selbst. So wird die KellerwaldUhr als ein schönes Beispiel für einen naturnahen Tourismus stehen“, erklärte Staatssekretärin Dr. Beatrix Tappeser anlässlich der Grundsteinlegung für die neue KellerwaldUhr im Nationalpark Kellerwald-Edersee. Die Kosten von 1,27 Millionen Euro für den Neubau der KellwaldUhr übernimmt das Land Hessen. Zudem hat sich die Stadt Frankenau maßgeblich in das Projekt eingebracht, indem sie die bauplanungsrechtlichen Voraussetzungen bis hin zur Baugenehmigung geschaffen hat.

Neben dem NationalparkZentrum Kellerwald, im Westen, und dem WildtierPark Edersee mit dem BuchenHaus im Osten des Nationalparks, wird nun mit der KellerwaldUhr eine dritte Bildungseinrichtung gebaut und schließt die Lücke der Angebote im Süden des Nationalparks. Die Besucherinnen und Besucher des Nationalparks können sich in einer Ausstellung mit dem Titel „Von der Kulturlandschaft zum wilden Wald“ zur Geschichte des Kellerwaldes informieren. Diese Ausstellung war auch namensgebend für die KellerwaldUhr, denn die Geschichte des Kellerwaldes wird anhand eines Zeitstrahles vermittelt. Dieser bildet die verschiedenen Entwicklungsstufen des Kellerwaldes, vom forstlich genutzten Wald bis zum heutigen Nationalpark ab. Die einzelnen Entwicklungsstufen werden anhand zahlreicher und leicht zugänglicher Exponate der jeweiligen Zeitabschnitte erläutert. Zudem hängt an der Decke ein Beamer, der mit einem leuchtenden Punkt den Zeitstrahl nachvollzieht. So reist dieser leuchtende Punkt innerhalb einer Minute einmal durch die Geschichte des Kellerwaldes. „Diese Ausstellung bietet allen Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit, den Kellerwald und seine Geschichte(n) auch bei schlechtem Wetter kennenzulernen“, so Dr. Beatrix Tappeser.

Die neue KellerwaldUhr wird aber auch ein Eingangstor in den Nationalpark und Ausgangspunkt für Exkursionen mit dem Nationalparkführer oder Ranger sein. Von hier aus ist der Nationalpark auch für Familien mit Kinderwagen oder Rollstuhlfahrer erlebbar. Zukünftig wird es möglich sein, an der KellerwaldUhr kostenlos einen Elektro-Scooter auszuleihen, um auch Menschen mit Gehbehinderung zu ermöglichen, den Nationalpark zu erleben. „Dies ist ein weiterer Baustein zu den bereits bestehenden barrierefreien Angeboten der Nationalparkverwaltung“, lobte die Staatssekretärin.

Um den Nationalpark auch Kindern und Jugendlichen näher zu bringen, wird es einen Gruppenraum für Kindergartengruppen und Schulklassen geben. „Heute legen wir den Grundstein für die neue KellerwaldUhr, die dank der Berücksichtigung aktueller Vorgaben zur Energieeinsparung eine ausgezeichnete CO2-Bilanz vorweisen kann. Es wurde zum Beispiel darauf geachtet, dass die versiegelte Fläche so klein wie möglich gehalten wird und man hat sich für ein begrüntes Dach entschieden. Pünktlich zur Wandersaison 2017 werden sich die Besucherinnen und Besucher selbst ein Bild von der KellerwaldUhr machen können“, so Staatssekretärin Dr. Beatrix Tappeser abschließend.

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