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Gefährdung und Folgen

Ohne Bestäuber fehlt uns was!

Aber schon ein stärkerer Rückgang der bestäubenden Insekten kann zu steigenden Preisen führen, weil sich das Angebot verknappt - auch für die Verbraucher in Hessen. Die Ertragshöhe von z. B. Äpfeln, Birnen, Erdbeeren, Kirschen und anderen, von der Insektenbestäubung profitierenden, attraktiv blühenden Kulturen, wie z. B. Raps, Erbsen und Bohnen, würde sinken. Ihr Ausfall würde weltweit Schäden in Höhe von bis zu 310 Mrd. Euro verursachen.
Doch nicht nur der Mensch wäre von einer deutlichen Angebotsveränderung betroffen. Bestäubte Bäume und Sträucher, wie Mehlbeere und Weißdorn, bieten mit ihren Früchten im Herbst ein vielfältiges Nahrungsangebot für Vögel, die bei uns überwintern. Der Rückgang der Bestäuber würde so die Situation der heimischen Vogelwelt weiter verschlechtern. Kurzum: Geht es den bestäubenden Insekten schlecht, hat das weitreichende Folgen! Wie sich der Rückgang auf die gesamte biologische Vielfalt, auf die Wechselwirkungen zwischen Tieren und Pflanzen sowie letztlich auf unsere Lebensbedingungen tatsächlich auswirkt, ist nur zu erahnen. Versuche haben gezeigt, dass bereits der Ausfall einer Hummelart gravierende Effekte auf das Ökosystem hat.

Ihre Mithilfe ist gefragt!

Damit Insekten weiter Nahrung haben, ist auch Ihre Unterstützung notwendig:

Werden Sie aktiv – bringen Sie Hessen zum Blühen!