Biodiversität in Hessen

Für uns und nachfolgende Generationen

Ziel VI: Gewässer

Erreichung eines ökologisch günstigen Zustands der hessischen Gewässer,
wesentliche Herstellung der Durchgängigkeit der Fließgewässer für wandernde Fischarten  (gemäß Wasserrahmenrichtlinie bis zum Jahr 2027) und Verbesserung des Zustands der an Wasser gebundenen Biologischen Vielfalt

Hessen sieht in der Erhaltung und Entwicklung seiner Gewässerökosysteme einen wichtigen Beitrag zur Optimierung der Biodiversität.

Aktionsplan Hessen:

  • Hessen erhält die typischen Gewässerlebensräume und investiert weiterhin in Renaturie­rungsmaßnahmen, auch um die Gewässerstruktur und die ökologische Durchgängigkeit durch Umgestaltungsmaßnahmen zu verbessern. Hierzu werden auch Kompensations­maßnahmen oder naturschutzrechtliche Ersatzzahlungen eingesetzt.

  • Hessen verbessert mit der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie die Lebensräume in und an Gewässern, wodurch die dort vorkommende Biologische Vielfalt gefördert wird.

  • Hessen wird durch eine maßnahmenorientierte Beratung der Landwirtschaft im Zuge der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie auf eine Verringerung diffuser Stoffeinträge in die Gewässer hinwirken und diese durch das Angebot spezifischer, auf die Erfüllung der Zie­le der WRRL abgestimmter Agrarumweltmaßnahmen ergänzen, wie z.B. Zwischenfrucht­anbau über Winter oder Anlage von Gewässer- und Erosionsschutzstreifen.

  • Hessen unterstützt die Kommunen bei der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie durch den Einsatz von Gewässerberaterinnen und -beratern.

  • Hessen unterstützt das Engagement der ehrenamtlichen Bachpatenschaften.

  • Hessen führt seine Aktivitäten zur Verbesserung einzelner Fischbestände im Meer durch die erfolgreiche Beteiligung an den ggf. weiterzuentwickelnden Programmen zur Wieder­ansiedlung der Maifische und Lachse (Programm Lachs 2000) fort.

  • Hessen prüft Wiederansiedelungsprojekte für weitere Arten.

  • Hessen strebt durch die Gründung von Hegegemeinschaften und die Erstellung von Hegeplänen eine nachhaltige fischereiliche Bewirtschaftung an.

  • Hessen beteiligt sich aktiv an dem Bau funktionsfähiger Fischwanderhilfen und setzt Pilotprojekte um.

  • Hessen entwickelt unter Berücksichtigung der Belange der Landwirtschaft und des Hoch­wasserschutzes Lösungen, um im Rahmen geeigneter Renaturierungsmaßnahmen die Funktionalität der Auen im Hinblick auf Retentionsräume, Auwaldregeneration und Auen­grünland zu verbessern.

  • Hessen wirkt im Interesse des Bodenschutzes und der Biologischen Vielfalt darauf hin, dass eine Verfüllung von Senken, Mulden und historischen Bachläufen in der Landschaft unterbleibt.

Nachhaltige fischereiliche Bewirtschaftung

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