Biodiversität in Hessen

Für uns und nachfolgende Generationen

März 2022 – Pflege von Bergmähwiesen

Alexander Leitsch bewirtschaftet circa 40 Hektar Dauergrünland auf natürliche Weise, gentechnikfrei, ohne Pestizide und ohne Kunstdünger.

Dadurch erhält er das Landschaftsbild und fördert die Artenvielfalt. Insekten und auch seltene Vögel wie beispielsweise der Wachtelkönig finden dort Nahrung und Schutz zum Nisten.

Alexander Leitsch und seine Bergmähwiese am Mathesberg im Biosphärenreservat Rhön.

– Alexander Leitsch –

Er pflegt Bergmähwiesen am Mathesberg im Biosphärenreservat Rhön.

Nachaltigkeit durch Bergmähwiesen:

Als Bergmähwiesen wird Grünland bezeichnet, das in kühl-feuchten Hochlagen bewirtschaftet wird. Diese Wiesen bleiben dann in der Regel wenig bis ungedüngt und werden nur zu einem ganz bestimmen Zeitpunkt gemäht. Das schafft Varianz und hilft konkurrenzschwachen Arten sich zu integrieren. Dadurch entwickeln sich farbenfrohe, stabile und artenreiche Pflanzengesellschaften.

Professor und Studentin untersuchen das Bienenvolk in Mitten der Hirsesaat.
Dr. Reinhold Siede und Luca Berger

Alle Monatsblätter des aktuellen Kalenders im Überblick

Januar 2022:
Beweidung von Feuchtwiesen / Martina und Matthias Brauner

Februar 2022:
Beweidung von Weinbergen / Lothar Kempenich

März 2022:
Pflege von Bergmähwiesen / Alexander Leitsch

April 2022:
Beweidung von Magerrasen / Thomas Etzel

Mai 2022:
Erhalt seltener Ackerwildkräuter / Jörg Kaiser

Juni 2022:
Forschung für Bienen / Dr. Reinhold Siede und Luca Berger

Juli 2022:
Anlegen von Blühstreifen / Jörg und Werner Müller

August 2022:
Stehenlassen von Feldhamsterstreifen / Uli Alexander Bader

September 2022:
Nistplätze für Rauchschwalben / Karsten Schmal

Oktober 2022:
Bewirtschaftung von Streuobstwiesen / Kevin und Matthias Rehn

November 2022:
Zucht der Weißen Deutschen Edelziege / Prof. Dr. Diedrich Steffens

Dezember 2022:
Waldbewirtschaftung mit Rückepferd / Michaela Müller